Arbeiterfotografie Frankfurt 2009
Ankündigung
‘Die Bandbreite’ und
'Medien zwischen Realität und Scheinwelt'


Musik- und Gesprächsabend mit der Polit-Hip-Hop-Band ‘Die Bandbreite’ und einer
Gesprächsrunde zum Thema 'Medien zwischen Realität und Scheinwelt' mit dem Komponisten und Menschenrechtler Elias Davidsson
Veranstaltung des Bundesverbands Arbeiterfotografie und des Club Voltaire

Freitag, 9.10.2009, 19.30 Uhr
Politik-Kultur-Kneipe des Club Voltaire, 60313 Frankfurt/Main, Kleine Hochstraße 5

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Auswahl der am 9.10.2009 im Club Voltaire gespielten Songs
Die Bandbreite


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Analyse von Elias Davidsson
Es gibt keine Beweise dafür, dass Muslime am
11. September 2001 Flugzeuge entführten



Die Regierung der USA behauptet in offiziellen Dokumenten, dass 19 Personen mit arabischen Namen, die als fanatische Muslime dargestellt werden, am 11. September 2001 vier Verkehrsmaschinen entführt und im Zuge eines Selbstmordanschlags ungefähr 3000 Menschen umgebracht haben. In dem vorliegenden Beitrag wird gezeigt, dass es für diese Behauptung keine Beweise gibt, dass somit die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September unglaubhaft ist. Da die US-Regierung ihre Anschuldigungen gegen die 19 angeblichen Entführer nicht belegen kann, müssen diese Anschuldigungen als böswillige Verleumdung und die offizielle Darstellung der Ereignisse dieses Tages als ein Betrug an der ganzen Menschheit bezeichnet werden.

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Von Elias Davidsson initiierter Aufruf - Gerechtigkeit für die Opfer des 11. September - Gerechtigkeit für Mounir El Motassadeq
Ruf nach Gerechtigkeit

Wir, die Unterzeichnenden, verlangen im Namen der Gerechtigkeit die Wiederaufnahme des Falles von Mounir el Motassadeq, der 2007 von einem deutschen Gericht wegen Beihilfe zu den Anschlägen vom 11. September 2001 zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden ist.

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Ausstellung des Bundesverbands Arbeiterfotografie
Licht und Schatten des Alltags


Teil 1 - Teil 2 - Teil 3
Sechs FotografInnen dokumentieren die Veranstaltung und den Auftritt der Veranstaltungsgegner, die gekommen waren, um zu "tun, was nötig ist"
Foto-Reportage

hier
Auseinandersetzung um die Veranstaltung

Etwa 2 1/2 Wochen vor der Veranstaltung wurde eine Kampagne zu deren Verhinderung gestartet. Im Zentrum dieser Kampagne stand der inzwischen zurückgetretene Vorsitzende des Club Voltaire, Andreas Waibel. Trotzdem ist es gelungen, die Veranstaltung erfolgreich durchzuführen. Doch auch nach der Veranstaltung ging es mit den Versuchen, die Beteiligten zu diffamieren, weiter. Jetzt waren es die NRhZ und Hans Christoph Stoodt, Pfarrer und einer der Köpfe der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, die im Mittelpunkt der Angriffe gegen Arbeiterfotografie, die 'Bandbreite' und Elias Davidsson und deren Aufklärungsaktivitäten standen.

Nachfolgend sind Dokumente der Auseinandersetzung wiedergegeben.
Aufruf des Vorsitzenden des Club Voltaire, Andreas Waibel, vom 25.9.2009
"Veranstaltung absagen! Wenn das nicht gelingt, kommt und tut was nötig ist!"

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Erklärung des Bundesverbands Arbeiterfotografie vom 1.10.2009
"Zermalmt das Niederträchtige!" (nach Voltaire)

Der Bundesverband Arbeiterfotografie sieht sich derzeit in Zusammenhang mit einer Veranstaltung im Club Voltaire einer üblen, hinterhältigen Diffamierungskampagne ausgesetzt, die wesentlich vom Vorsitzenden des Club Voltaire in Frankfurt in Zusammenspiel mit Gruppierungen aus dem Spektrum der so genannten Antideutschen ausgelöst worden ist.

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Stellungnahme der 'Bandbreite' vom 5.10.2009
Antisemiten wollen Bandbreiten-Auftritt verhindern

Gemeinsam mit dem jüdischen Musiker Elias Davidson möchten wir am 09.10. im Club Voltaire in Frankfurt auftreten... Doch anonyme Kräfte wollen das offenbar verhindern...

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Stellungnahme des Club Voltaire vom 6.10.2009
"Ich bin zwar nicht einverstanden, mit dem was Sie sagen, aber ich werde bis zum äussersten kämpfen, dass Sie es sagen dürfen" (Voltaire)

Der Club Voltaire ist und bleibt ein offenes und freies Forum für linke Gesellschaftskritik und Emanzipation... Der Club Voltaire ist auch durch Drohungen nicht einzuschüchtern und er ist und bleibt resistent gegen ideologische Beschlag welcher Art auch immer.

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Pressemitteilung der Arbeiterfotografie vom 6.10.2009 zu Vorgängen in Frankfurt
Hexenjagd

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frankfurt wird zur Zeit Zeuge einer Hexenjagd. In einer Form von Hysterie wird von links-totalitären Kräften Stimmung gemacht gegen Aufklärung und Meinungsfreiheit. Es geht um einen Musik- und Diskussionsabend mit dem Titel "'Die Bandbreite' und 'Medien zwischen Realität und Scheinwelt'", der gemeinsam vom Bundesverband Arbeiterfotografie und dem Club Voltaire in deren Räumlichkeiten am Freitag (09.10.2009) um 19:30 Uhr veranstaltet wird.

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Persönliche Erklärung von Andreas Waibel vom 8.10.2009
"Vorsitzender des Club Voltaire tritt aus Protest zurück"

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Interview in der 'Berliner Umschau' am 13.10.2009 (mit Reaktionen)
Antideutsche Provokation in Frankfurt/Main verhindert
Veranstaltung der Gruppe Arbeiterfotografie im Club Voltaire konnte stattfinden
Von Charly Kneffel


Damit hatten die Gastgeber wohl vorab nicht gerechnet. Eine Veranstaltung im Club Voltaire (Frankfurt), bei der die Gruppe "Bandbreite" und Elias Davidsson auftreten sollten, wurde zum Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen, wie man sie leider mittlerweile von überall her kennt.

Wojna von der Hip-Hop-Band 'Die Bandbreite' (links) im Gespräch mit denen, die die Veranstaltung verhindern wollen

Wegen der Haltung der "Gruppe Arbeiterfotografie", aber auch der anderen Beteiligten wurde "Antisemitismus" und Ähnliches vermutet und zum Boykott beziehungsweise zur Verhinderung der Veranstaltung aufgerufen. Obwohl es zu harten Diskussionen und einer aufgeheizten, aggressiven Stimmung kam, die auch in körperliche Auseinandersetzung mündete, konnte die Veranstaltung letztlich durchgeführt werden. Ungefähr 50 Personen versuchten jedoch immer wieder zu stören, blockierten die Eingänge und entwendeten zeitweilig die Kasse. Der Vorsitzende des Veranstalters "Club Voltaire", Andreas Waibel, der - als einziger - im Vorstand massiv gegen die Veranstaltung aufgetreten war, trat kurz davor zurück.

Die "Berliner Umschau" sprach darüber mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann von der "Gruppe Arbeiterfotografie". Wir möchten an dieser Stelle unsere Solidarität mit den Veranstaltern aussprechen.

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Artikel von "Christel Mertens" in der NRhZ vom 14.10.2009 (mit Leserbriefen von Peter Betscher und Klaus Hartmann)
Angriff auf den Club Voltaire
(Hinter diesem Artikel verbirgt sich tatsächlich in erster Linie ein Angriff auf die Arbeiterfotografie)

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Interview in 'junge Welt' am 15.10.2009, Schwerpunkt Seite 3 (mit Leserbriefen von Hans Christoph Stoodt, Andreas Waibel, Klaus Hartmann und Hajo Kahlke und weiteren Reaktionen)
»Uns geht es um Aufklärung«
Die Gruppe Arbeiterfotografie deckt auf, wie Feindbilder geschaffen werden, um Kriege zu rechtfertigen. Dagegen laufen Antideutsche Sturm. Ein Gespräch mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann (Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands der Arbeiterfotografie)
Interview: Cathrin Schütz


'junge Welt', Schwerpunkt, Seite 3
(hier als PDF-Datei im Seiten-Layout)

Der Bundesverband Arbeiterfotografie schafft getreu den Grundsätzen seines Gründers Willi Münzenberg Gegenöffentlichkeit zur bürgerlichen Bild- und Pressewelt. Er kämpft gegen die mediale interessengelenkte Verdummungsmaschinerie, wie es auf seiner Webseite heißt. In der Kleinen Hochstraße in Frankfurt am Main gab es dieser Tage gleichwohl tumultartige Szenen: Vor dem traditionsreichen »Club Voltaire« tobte lautstarker Protest; ein Versuch, das Stürmen einer gemeinsamen Veranstaltung von Arbeiterfotografie und Club Voltaire zum Thema »Medien zwischen Realität und Scheinwelt« konnte allerdings abgewehrt werden. Wer hatte etwas gegen Ihre Veranstaltung und warum?

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Erklärung des Bundesverbands Arbeiterfotografie vom 20.10.2009
zu den Vorgängen rund um die Veranstaltung im Frankfurter Club Voltaire

Für den Erhalt der freien Meinungsbildung

Der Bundesverband Arbeiterfotografie bedankt sich bei allen, die mitgewirkt haben, die Veranstaltung mit der Hip-Hop-Band 'Die Bandbreite' und dem Menschenrechtler Elias Davidsson zum Thema 'Medien zwischen Realität und Scheinwelt' gegen allen Widerstand zum Erfolg werden zu lassen und damit den Angriff auf Aufklärung und Meinungsfreiheit abzuwehren.

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Artikel von Hans Christoph Stoodt in der NRhZ vom 21.10.2009
Arbeiterfotografie naiv?
(Dieser Artikel ist ein offener, in weiten Teilen diffamierender Angriff gegen die Arbeiterfotografie)

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Entschuldigung von Andreas Waibel vom 22.10.2009
"An die Menschen, die bei den Protesten am 9.10.2009 im Club Voltaire von Gewalt betroffen waren"

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Entgegnung vom 25.10.2009
auf die diffamierenden NRhZ-Artikel von 'Christel Mertens' und Hans Christoph Stoodt

Nieder mit der Aufklärung
(Die Entgegnung ist für die Veröffentlichung in der NRhZ bestimmt gewesen. Die hat die Veröffentlichung aber verweigert.)

Am 9. Oktober 2009 hat in Frankfurt eine Veranstaltung des Bundesverbands Arbeiterfotografie und des Club Voltaire mit der Hip-Hop-Band „Die Bandbreite“ und dem Menschenrechtler Elias Davidsson zum Thema „Medien zwischen Realität und Scheinwelt“ stattgefunden. Es gab Kräfte, die diese Veranstaltung verhindern wollten - zunächst, indem darauf hin gearbeitet wurde, sie kurzfristig abzusagen, als das nicht gelang, sie zu „blockieren“. Hauptdrahtzieher dieser Verhinderungsanstrengungen war der inzwischen zurückgetretene Vorsitzende des Clubs, Andreas Waibel. Bei der Blockade-Aktion ist es zu Gewaltanwendung gekommen. Die Veranstaltungsgegner haben mit Kritik, aber auch mit einer üblen Diffamierungskampagne operiert.

Während Andreas Waibel, zurückgetretener Vorsitzender des Club Voltaire, bei der Blockade-Aktion spricht, reagieren Mitglieder der Arbeiterfotografie mit kommentierenden Plakaten

Diffamierung schwächt, Solidarität gibt Kraft. Es ist ermutigend, daß die uns bekundete Solidarität weit überwiegt. Nachfolgend drei Beispiele:

„Ich danke der Arbeiterfotografie dafür, dass sie sich dieser gefährlichen Hetzpropaganda widersetzt“ (Eckart Spoo, Ossietzky-Herausgeber)

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Stellungnahme des Club Voltaire vom 25.10.2009
"Ich bin zwar nicht einverstanden, mit dem was Sie sagen, aber ich werde bis zum äussersten kämpfen, dass Sie es sagen dürfen" (Voltaire)

Dieser Leitsatz hat bisher – immerhin seit 1962 – unser Programm und unser Handeln bestimmt. Auch durch die Veranstaltung am 09.10., organisiert von der „Arbeiterfotografie Köln“ mit der Gruppe „Bandbreite“ und ihrem Referenten Elias Davidsson wurde diese Linie nicht verlassen.

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Aufsatz von Hans Christoph Stoodt vom 27.10.2009
Weder Pest noch Cholera
(Dieser Artikel ist ein weiterer Angriff gegen die Arbeiterfotografie, die 'Bandbreite' und Elias Davidsson)

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Korrespondenz mit Hans Christoph Stoodt am 28. und 29.10.2009
Kehr bitte um!
Lieber Hans Christoph,

angesichts Deiner erneuten Veröffentlichung ("Weder Pest noch Cholera!") sind wir erschrocken, wie Du nicht aufhörst mit Deinen personifizierten Angriffen gegen uns und mit Deinem Agieren gegen all die, denen es um Aufklärung geht. Wir können nicht begreifen, was Dich treibt. Staatlich gelenkte Kräfte könnten sich keine effektivere Strategie ausdenken, um Aufklärung zu torpedieren und die Proteste gegen die kriminelle Politik bei uns und in der Welt zu schwächen. Laß bitte ab von Deinen Angriffen. Kehr um!

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Korrespondenz zwischen Hartmut Barth-Engelbarth und Hans Christoph Stoodt am 31.10. und 1.11.2009
Wer Ahmadinedschad zum Antisemiten abstempelt, beteiligt sich an Kriegsvorbereitung

Beihilfe zum Mord an Millionen Menschen leisten und dann sagen, man billige dieses Verbrechen nicht... Dabei mitwirken, einem Krieg den Weg zu bahnen, und dann, wenn es soweit ist, gegen den Krieg protestieren... Das ist - aus der Perspektive der Krieg planenden Mächte - eine geradezu optimale Position. Wenn es gelungen sein sollte, dieses Denken in führenden Köpfen der Friedensbewegung einzupflanzen und damit zur vorherrschenden Position zu machen, dann können sich die Krieg planenden Mächte nur beglückwünschen. Sie hätten sich eine Friedensbewegung geschaffen, die in Wahrheit eine Kriegsbewegung ist. Ihnen wäre es gelungen, die Friedensbewegung unschädlich zu machen. Um diese und weitere interessante Fragen geht es in der Korrespondenz zwischen Hartmut Barth-Engelbarth und Hans Christoph Stoodt.

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Entgegnung vom 2.11.2009
auf die diffamierenden NRhZ-Artikel von 'Christel Mertens' und Hans Christoph Stoodt

Gegendarstellung
(Die NRhZ hat die Veröffentlichung der Gegendarstellung bislang verweigert. Selbst eine vorausgegangene Anfrage auf kollegialer Basis, einen Artikel aus unserer Sicht zu verfassen und zu veröffentlichen, hatte die NRhZ abgelehnt.)

In der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) sind in den Ausgaben (Flyern) 219 und 220 die beiden Artikel "Angriff auf den Club Voltaire" von Christel Mertens und "Arbeiterfotografie naiv?" von Hans Christoph Stoodt erschienen. Sie befassen sich mit der Veranstaltung des Bundesverbands Arbeiterfotografie, die am 9. Oktober 2009 unter Beteiligung der Hip-Hop-Band "Die Bandbreite" und des Menschenrechtlers Elias Davidsson zum Thema "Medien zwischen Realität und Scheinwelt" im Frankfurter Club Voltaire stattgefunden hat. Diese Artikel enthalten unwahre Darstellungen, mittels derer die Arbeiterfotografie (bzw. Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann persönlich) direkt oder indirekt über die Diskreditierung der Eingeladenen in Misskredit gebracht werden. Diese falschen Darstellungen wollen wir hiermit korrigieren.

Veranstaltungsgegner am Eingang zum Club Voltaire – es kam zu Gewaltanwendung, für die der zurückgetretene Vorsitzende des Club Voltaire sich später entschuldigt

Es ist nicht wahr, wie 'Christel Mertens' und Hans Christoph Stoodt unterstellen,...

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Muslim-Markt interviewt Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann, 19.11.2009
Arbeiterfotografie in der Höhle des Löwen


Es war eine Veranstaltung gewissermaßen in der Höhle des Löwen – nicht weil sie in dem nach dem Philosophen der Aufklärung benannten Club Voltaire stattgefunden hätte, nein, sondern weil wir in eine Stadt "eingedrungen" sind, die sich als Hochburg der "Anti-Aufklärung" bezeichnen ließe. Dass dies so ist, ist uns allerdings erst im Laufe der Auseinandersetzungen um die Veranstaltung bewusst geworden.

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'Semit - Unabhängige jüdische Zeitschrift', Ausgabe Dezember 2009 / Januar 2010
Solidarität mit der Arbeiterfotografie


SEMIT erweist der Arbeiterfotografie ihre Solidarität gegen die diffamierenden Angriffe. Auf vier Seiten werden in der aktuellen Ausgabe von Dezember 2009 die Erklärung des Bundesverbands Arbeiterfotografie 'Für den Erhalt der freien Meinungsbildung', das von Charly Kneffel für die 'Berliner Umschau' mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann geführte Interview sowie der Text des Liedes der 'Bandbreite' 'Kein Sex mit Nazis' dokumentiert.

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Offener Brief an Hans Christoph Stoodt vom 2.12.2009
Nochmals: kehre um!
Lieber Hans Christoph,

was Du am 02.12.2009 an Elias Davidsson schreibst, klingt über weite Strecken vernünftig. Wir sind uns sicher einig in der Beurteilung von Faschismus als Verbrechen. Doch wieder und wieder übergehst Du, worum es Elias im Kern geht, die Orientierung von uns 'Linken' auf die wesentlichen Gefahren und Verbrechen (9/11, geführte und geplante Kriege, Abbau demokratischer Rechte,...) unserer Zeit...

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Extrakt aus websites
(zusammengestellt als PDF-Dateien)(Diese Zusammenstellung dient der Dokumentation der Auseinandersetzung. Eine Billigung der Inhalte ist damit nicht verbunden.)
Material der Veranstaltungsgegner Besonders der 4-seitige Din-A4-Flyer ist aufschlussreich. Er enthält eine kompakte Zusammenstellung von auf der Arbeiterfotografie-website verbreitenen Erkenntnissen, die als störend betrachtet werden und deshalb diskreditiert werden sollen.
Solidaritätsbekundungen

Evelyn Hecht-Galinski (Broder-Kontrahentin und Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland):

Es ist mir eine Ehre für die Arbeiterfotografie Stellung zu beziehen. Diejenigen, die die Arbeiterfotografie angreifen, haben ein sehr eigenartiges Verständnis von Meinungsfreiheit - gerade in Frankfurt, der ehemaligen freien Reichsstadt. Wie weit entfernt haben sie sich von Voltaire, wenn sie zur Auseinandersetzung mit der Meinung anderer nicht mehr in der Lage sind? Dann sollten sie sich diesen großen Namen nicht mehr auf die Fahne schreiben. Also, in Voltaires Sinn: Du bist anderer Meinung als ich, aber ich werde dein Recht darauf verteidigen. Lassen Sie mich aufrufen gegen Diffamierungen und Hetzkampagnen. Dem Einsatz der Arbeiterfotografie sind wir alle zu großem Dank verpflichtet. Seien Sie sich meiner Unterstützung gewiss!

Jürgen Rose (Bundeswehr-Offizier und Mitglied des Darmstädter Signals):

Betreff: Rufmordkampagne

mit Empörung habe ich heute die Vorgänge um die Veranstaltung im Frankfurter Club Voltaire zur Kenntnis genommen und erkläre hiermit ganz ausdrücklich meine Solidarität mit Euch. Zugleich schließe ich mich dezidiert der Grußbotschaft von Evelyn Hecht-Galinski an.

Mit solidarischen Grüßen

Dieter Dehm (Liedermacher, MdB, europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion 'DIE LINKE'):

liebe kolleginnen und kollegen, auch ich will euch - ohne dabei gewesen zu sein - meine solidarität zusichern. zumindest einige kader dieser spezifischen meinungsterroristen sind nicht nur keine linken, sondern gegen jedweden demokratischen antikapitalismus extern einsetzbar.

Ellen Rohlfs (Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, Zusammenarbeit mit Uri Avnery, Mitglied von Gush Shalom):

Danke, dass es Euch gibt, dass Ihr den Mut habt die Wahrheit zu sagen - wo so vieles in unserer BRD, in den USA, Israel... so verlogen ist. ...gewisse Teile der Menschheit haben die Vernunft verloren und es in ihrer Arroganz, Selbstgerechtigkeit und eingebildeten Gottgleichheit sehr weit, zu-u-u weit gebracht...

Eckart Spoo (Ossietzky-Herausgeber) - Gruß an die Gruppe Arbeiterfotografie

Bei den Kriegen der Präsidenten Bush I und Bush II gegen den Irak, bei den Überfällen Israels auf Libanon ebenso wie auf Gaza und bei anderen Gelegenheiten, namentlich jetzt bei der kriegsvorbereitenden Hetze gegen den Iran haben wir es immer wieder erlebt: Kriegsgegner werden als Antisemiten diffamiert. Absurd, bösartig, aber leider immer wieder wirksam. Ich erinnere mich sehr deutlich, wie zu Beginn des ersten Bush-Kriegs Hunderttausende Schüler in Deutschland auf die Straße gingen, aber sich erschreckt zurückzogen als in den Medien behauptet wurde, sie nähmen gegen die Juden, gegen die Opfer des Holocaust Partei.

Aktive aus der israelischen Friedensbewegung bitten darum, daß wir uns durch solche Unterstellungen nicht einschüchtern lassen. Hören wir auf sie, nicht auf die Chauvinisten, Rassisten und Militaristen, die es in Israel wie in anderen Ländern gibt – leider auch in entscheidenden Positionen. Hören wir hierzulande auf solche tapferen Vorkämpferinnen für den Frieden in Nahost wie Evelyn Hecht-Galinski, Felicia Langer und die Gruppe European Jews for a Just Peace. Unterstützen wir sie.

Mit geklauten Parolen wie „Nie wieder Auschwitz!“ haben deutsche Bellizisten auch für den Bombenkrieg der NATO gegen Jugoslawien Stimmung gemacht, aber ehemalige Auschwitz-Häftlinge haben gegen den Mißbrauch ihres Leidens protestiert. Tragen wir ihr Zeugnis weiter. Widerstehen wir den Demagogen in Deutschland, Israel und den USA, die uns in immer neue imperialistische Kriege hineinziehen wollen. Geben wir unsere eigenen Erfahrungen weiter. Klären wir geduldig auf. Unterscheiden wir strikt zwischen „den“ Juden, dem Staat Israel und der jeweiligen Regierung Israels. Alle Juden für die Politik der derzeitigen Regierung Israels verantwortlich zu machen oder jede Kritik an dieser Politik als antisemitisch zu diffamieren, ist rassistisch.

Ich danke der Gruppe Arbeiterfotografie dafür, daß sie sich dieser gefährlichen Hetzpropaganda widersetzt.

Brigitte Queck (Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg)

Liebe Freunde! Hiermit übermittele ich Euch, auch im Namen unserer Vereinigung "Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg", unsere Solidarität im Kampf um Wahrheit und freie Meinungsäußerung. In Verbundenheit!

Frieder Wagner (Journalist und Filmemacher, 'Deadly Dust - Todesstaub', zu den Angriffen auf die Arbeiterfotografie):

Das alles hat mich sehr wütend gemacht, und ich weiß, wie ihr Euch gefühlt habt in dieser furchtbar traurigen Angelegenheit. Ich möchte Euch darum meiner uneingeschränkten Solidarität versichern. Geht ohne Zögern weiter diesen aufrechten Gang. Es ist manchmal nicht ganz einfach, aber es ist der einzige Weg - ich weiß es und ihr wisst es. Es "ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer das laut zu sagen, was ist!" Und das werden wir weiter tun.

Mit solidarischen Grüssen und einer Umarmung

diese und weitere Stellungnahmen